MetalZone

München ist nicht nur die bayrische Landeshauptstadt, sondern auch im Metal immer wieder recht “ergiebig”.
2015 zum Beispiel haben dort Blackened Halo das Licht der Welt erblickt, und 2019 haben sie mit Slaves of Salvation ihr erstes Album released.
Eine EP ging dem ganzen voraus, aber wir widmen uns hier dem aktuellen Release.
Also, wir starten das ganze, und sofort legt man los, und das was ich hier höre gefällt mir extrem gut.
Oldschooliger Thrash mit einer mächtigen Prise Groove, so macht es Spaß.
Schon nach dem ersten Durchgang kann ich sagen, starke Leistung Jungs.
Die Instrumentalfraktion ist bestens aufgelegt, und die Gitarren dominieren das ganze, starke Riffs und eingängige Melodien bilden das Grundgerüst der Scheibe.
Die Vocals klingen rauh, und doch immer gut verständlich, und auch der ein oder andere Gangshout ist zu vernehmen.
Dafür dass es die Band erst knapp fünf Jahre gibt, und dies erst das zweite Release ist, spielt man wie die ganz großen.
Man sollte hier keine Slayer oder Kreator-mäßigen Songs erwarten, denn der Grooveanteil ist recht hoch.
Nichts desto trotz komm ich nicht drumherum hier genüsslich mit Kopf und Fuß zu wippen und die elf Songs in einem Rutsch durchzuhören, und hier bekommt man ordentlich was für sein Geld, immerhin eine ganze Stunde feinster Musik, inkl. einer Reminiszenz an die mächtigen Black Sabbath in Form von N. I. B.
Dieses Jahr ist meines Erachtens nach bisher das Stärkste in den fünf Jahren, denn auch hier gebe ich wieder 10 von 10 Punkten.